Spirituelle AspekteÜber Hochsensibilität

Schlaf und Intuition

Kosmos

 

In diesem Artikel schreibe ich darüber, was guter Schlaf mit Intuition zu tun hat.

Hast du gut geschlafen letzte Nacht?

Eine häufige Antwort auf diese Frage lautet: Na ja, wie immer  zu kurz.

Ja, klar, unser Leben ist so voll mit Aktivitäten – die meisten von uns kommen nach  10 – 11 Stunden von der Arbeit heim; dann steht einkaufen, kochen, Haushalt, Arzttermine und und und an.  Und dann will man schliesslich auch ein Privatleben haben, geht also abends noch weg, Freunde treffen, französisch lernen oder Samba tanzen…

Spät kommt man nach Hause, aber wer kann schon direkt ins Bett fallen und auf der Stelle einschlafen?

So ist es logisch, dass man nicht zu seinen wenigstens 7, besser 8 Stunden Schlaf kommt.

Man gewöhnt sich dran, mit weniger auszukommen. Schläft gut – nur eben etwas zu kurz.

Nun denn, nächste Frage: Hast du letzte Nacht gut geträumt? – „Geträumt? Also… keine Ahnung, kann mich nicht erinnern. Eigentlich träume ich ganz selten.“

Kein Wunder! Zwar träumt jeder Mensch. Bei jedem Menschen wechseln sich mehrmals in der Nacht Tiefschlafphasen mit Traumphasen ab. Aber die Träume werden nicht erinnert, wenn danach wieder eine Tiefschlafphase folgt. Selbst wenn man wach wird und Traumfetzen erinnert, sind diese in der Regel bis zum Morgen vergessen.

 

 

Traum gleich Schaum?

Die Träume, an die man sich erinnert, sind die vom frühen Morgen, die aus den letzten Traumphasen. In der ersten Nachthälfte ist man mit Aufräumen beschäftigt. Der Körper muss sich erholen, die Seele Ballast abwerfen. Und so werden in den allerersten Träumen nach dem Einschlafen Tageseindrücke verarbeitet. Später in der Nacht wird im Traum auch länger Zurückliegendes bearbeitet.

Erst in der zweiten Nachthälfte hat man Träume, die wie Kinofilme sein können; lang und mit zusammenhängender Handlung. Hier werden Erlebnisse oder Wahrnehmungen verarbeitet, die uns seelisch stärker beschäftigen. Diese Träume geben uns sehr wichtige Hinweise auf das, was wir erlebt haben – über die wahren Hintergründe.

Allerdings müssen wir lernen, diese Traumbilder zu interpretieren.

Noch einmal folgt darauf eine Tiefschlafphase, bevor die Aufwachphase beginnt, in der wieder intensiv geträumt wird.

Bis hierhin haben die Träume die Vergangenheit behandelt; was hinter uns liegt: Zuerst das Tagesgeschehen, danach das Tieferliegende bis hin zu uralten Traumata. (Jemand, der ein schweres Trauma erlitten hat mit posttraumatischen Stresssymptomen, kann jahrelang Nacht für Nacht denselben Traum haben.) Wenn das erledigt ist, kommt die Vorbereitung auf das Kommende. Darüber sprechen die Träume in der letzten Phase vor dem Aufwachen. Sie bereiten uns vor auf das, was auf uns zukommt, geben uns Tipps oder warnen uns.

So sollte es sein.

Die Redensart „Träume sind Schäume“ heisst, ein Traum löst sich genau so schnell im Äther des Vergessens auf, wie Schaum in der Luft. Denn viele können sich nicht an ihre Träume erinnern oder nur an unzusammenhängende Fetzen.

Das ist kein Wunder!

Wenn man eine Nacht zu wenig Schlaf bekommt, dann fällt die letzte Phase weg. Das kommt bei jedem mal vor und ist nicht weiter tragisch, wenn es eine Ausnahme bleibt.

Wenn man allerdings chronisch zu wenig schläft, werden die Schlafphasen gewissermassen komprimiert; der physische  Körper und der Seelenleib lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es fehlt die Musse, die Träume ins Bewusstsein zu holen. Je weiter der Schlafmangel voranschreitet, desto schneller folgen die überlebenswichtigen Tiefschlafphasen aufeinander – in Notzeiten muss zuerst der physische Leib am Leben gehalten werden, das seelische Befinden muss zurückstehen; und das heisst, die Traumzeiten werden abgekürzt.

Soviel zu den physiologischen, anhand der Hirnaktivität messbaren Schlafphasen.

 

 

Warum Schlaf der Schlüssel zur Intuition ist

Schläfer unter freiem Himmel

Aber was geschieht denn eigentlich im Schlaf, wenn man den Menschen nicht nur als physischen Körper mit einigen seelischen Funktionen betrachtet?

Der Mensch hat vier Wesensglieder: Physischer Leib, Äther- oder Lebensleib, Astral- oder Gemütsleib, und Ich. Der physische Leib ist der innerste, die anderen Leiber umgeben den physischen Leib wie Hüllen, aber sie durchdringen ihn auch.

siehe auch: die seelisch-geistige Organisation Hochsensibler

Während des Einschlafens löst sich der Astralleib vollständig aus dem physischen Leib heraus: Wir verlieren das Bewusstsein. Viele Hochsensible nehmen dieses Herausziehen wahr. Bei hochsensiblen Kindern kann das zu Einschlafstörungen und Angst vor dem Schlafen führen. Der Astralleib dehnt sich dabei aus, wird riesig gross. Beim Aufwachen, wenn der Astralleib, der während des Schlafs nur mit dem Ätherleib verbunden war, wieder eintaucht in den physischen Leib, zieht er sich wieder zusammen, wird gewissermassen zusammengepresst und in den physischen Leib hinein gesaugt. Das Wahrnehmen dieses Prozesses ist extrem unangenehm, sogar schmerzhaft –  da der physische Körper aus fester Materie ist, in die der seiner Natur nach unermesslich riesige Astralleib nun hinein muss, damit das Bewusstsein erwacht. Fallträume sind ein Traumbild dieses Vorgangs.

Im Tagesbewusstsein ist also der Astralleib fest verbunden mit dem physischen Leib. Deshalb sind unsere Wahrnehmungen sehr eingeschränkt, bei den meisten Menschen beschränkt auf die sinnlich-materielle Welt. Je grösser der Astralleib ist, je weiter er die Grenzen des physischen Leibs überragt, desto mehr Wahrnehmungen aus der „über“sinnlichen; nicht-materiellen Welt dringen bis in unser Bewusstsein.

Während des Schlafs dehnt sich der Astralleib aus in die geistigen Welten.  Welten – im Plural? Ja! Denn es gibt nicht nur die eine geistige nicht physisch manifestierte Welt. Genau wie wie der Mensch mehrere feinstoffliche Leiber hat, welche vom Ätherleib über Astralleib und Ich  immer feinstofflicher werden, gibt es viele geistige Welten, eine immer feinstofflicher, geistiger als die vorherige. Eingeweihte sprechen von mindestens 9 Ebenen, ihnen entsprechen die 9 Hierarchien, in der christlichen Esoterik dargestellt als die Engelhierarchien.

Nur sehr hoch entwickelte Menschen können die oberen Welten wahrnehmen; vermutlich nur sehr wenige Menschen auf der Erde.

 


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Aber jeder von taucht im Schlaf in diese Welten ein! Leider können wir uns nach dem Aufwachen nicht daran erinnern, da der Astralleib dabei getrennt vom physischen Leib war; so können  die Bilder nicht gespiegelt werden.

 

 

Die geistigen Welten

Wie weit reist denn der Astralleib im Schlaf? Das hängt hauptsächlich davon ab, womit wir uns während des Tages beschäftigen.

Sind wir hauptsächlich mit äusseren Dingen, mit dem Alltag beschäftigt? Meditieren oder beten wir regelmässig? Und wie sehr ist unser Alltagsleben durchdrungen und bestimmt von geistigen Gedanken?

Ein Mensch, der sich ausschliesslich für die materielle Welt mit ihren Erscheinung interessiert, wird im Schlaf wohl nicht über die erste Stufe der geistigen astralen Welt hinauskommen. Die ist nicht nur von angenehmen, sympathischen Wesen bevölkert; wenn der Träumende spontan erwacht, erinnert er Bilder, die er nicht deuten kann, die ihm wie Unsinn erscheinen und schnellstens vergessen werden.

Nicht unwichtig ist auch, worauf wir unsere Gedanken und Gefühle fokussieren vor dem Einschlafen. Es macht einen Riesenunterschied, ob wir beim Fernsehen einschlafen oder ob wir meditieren oder beten vor dem Hinübergleiten in den Schlaf.

Eingeweihte wussten immer um die 9 Engelhierarchien; Rudolf Steiner hat sie ausführlich beschrieben. Die unterste dieser Hierarchien sind die Engel, wie wir sie kennen aus vielen Beschreibungen. Aus dieser Hierarchie kommen unsere Schutzengel, die uns nicht nur in diesem Erdenleben begleiten. Der dichteste Leib der Engel ist der Ätherleib. – Der Schutzengel ist immer bei uns, aber sobald wir eingeschlafen sind – der Astralleib sich gelöst hat – möchte unser Engel und begleiten. Das ist aber nur möglich, wenn wir das auch zulassen. – Rudolf Steiner sagte;  jeder Mensch soll im Schlaf mindestens bis in die zweite Ebene der Astralwelt gelangen – das entspricht der Hierarchie der Erzengel. Die Erzengel haben als dichtesten Leib den Astralleib.

Von wo empfangen wir unsere Intuition? Ist das, was die Intuition uns eingibt, eine Mitteilung der Engel oder Erzengel? Tatsache ist jedenfalls, dass unsere Intuition eine Wahrnehmung ist.

 

 

Was ist Intuition?

Meine Interpretation ist, dass Intuition die Erinnerung daran ist, was höhere geistige Wesen uns im Schlafe mitgeteilt haben.

Und wie wirkt sie? Je mehr wir die Verbindung zu diesen geistigen Wesen zulassen, desto mehr können wir von ihnen empfangen; desto besser wirkt unsere Intuition.

Intuition ist keinesfalls nur hochsensiblen Menschen vorbehalten. Die meisten Menschen handeln oft intuitiv, ohne sich das bewusst zu machen. Ein Problem besteht darin, zu erkennen, was eine intuitive Eingebung ist, und was unbewusste Ängste.

Intuition wirkt nicht über unsere Gedanken. Wenn plötzlich ein Gedanke in uns hochsteigt, „ich sollte jetzt dies tun“, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich NICHT um Intuition.

Intuition wirkt direkt durch den Körper; man beginnt eine Handlung, ohne zu wissen, warum man gerade jetzt an diesen Ort geht. Auch durch Bilder, die plötzlich in einem hochsteigen, und Gefühle. Wobei es etwas Übung erfordert, zu unterscheiden: Was war zuerst da? War es tatsächlich das Bild, oder habe ich durch einen kurzen Gedanken das Bild hervorgelockt?

Unsere Intuition warnt uns vor Ereignissen und schickt uns „Zufälle“ zu Hilfe , die wir ohne Intuition nicht erkennen würden: Sie wendet unseren Blick auf bestimmte Dinge, oder Menschen, die uns auf unserem Weg weiterhelfen.

Manchmal handeln wir unserer Intuition zuwider, machen eine wunderbare Erfahrung; und denken, Mist, da hat sie mich in die Irre geführt – und dann, manchmal Jahre später erkennen wir, dass und warum die Intuition uns gewarnt hatte.

So erging es mir vor vielen Jahren. Ich war zur Party einer sehr guten Freundin eingeladen und hatte ein ganz schlechtes Gefühl. Einfach absagen ging nicht, sie wäre sehr verletzt gewesen. Ich suchte verzweifelt nach Ausflüchten – Glatteis, Auto geht nicht… dann liess ich mich wider besseres Wissen von einem Freund überreden, mitzufahren.  Ich lernte einen tollen Mann kennen, wir begannen eine Beziehung; es war wunderbar, ich war glücklich. In den ersten Monaten dachte ich, die gewohnt war, dass ich eine gute Intuition habe, oft an die denkwürdige Party und dass ich mich so sehr gesträubt hatte, dort hinzugehen. Ich fand keine Erklärung und liess das irgendwann auf sich beruhen. – Diese Beziehung währte etliche Jahre, irgendwann trennten wir uns. Und erst danach, mit der Aufarbeitung dieser Jahre, verstand ich, warum meine Intuition mich gewarnt hatte, diese Party zu besuchen. Ich war nicht unglücklich gewesen mit diesem Mann; aber es gab eben sehr gute Gründe für meine innere Weigerung an jenem Abend, zu dieser Party zu gehen. Und hat denn meine Intuition mich nicht gewarnt vor diesem Mann? Nein, keineswegs – warum? Er war kein „Böser“.  Ja, aber zumindest vor der Beziehung hätte sie mich doch warnen müssen? Ja, und das hat sie auch. Das berührt die Frage nach dem Schicksal. Denn zu Beginn wollte ich aus Gründen meiner Lebensumstände – ein Auslandsumzug stand bevor – gar keine „richtige“ Beziehung, da war es egal.  Später, nach Monaten, als es sich dahin entwickelte, kamen deutlichere Warnungen. Die ich genau deshalb überhörte, weil wir seit vielen  Monaten zusammen waren.

Zurück zum Thema Schlaf und Intuition.

Vor dem Einschlafen können wir also einiges tun, um die Intuition zu stärken.  Genau so wichtig ist aber auch das Aufwachen, bzw. die Momente nach dem Aufwachen.

Im Moment der Rückkehr des Astralleibs, in diesem winzigen Moment des Eintauchens in den physischen Leib, unmittelbar vor der Verankerung mit diesem, sehen wir die Bilder. Vielleicht können wir uns auch an Träume der letzten Schlafperiode erinnern.

Wenn wir hektisch aufspringen, weil wir grosse Eile haben, unmittelbar ins Tagesgeschäft übergehen, sind die meisten Träume schnell vergessen; die Aufwachbilder sowieso.

 

 

Die 3 schlimmsten Feinde der Intuition

Wecker
Wecker

Chronischer Schlafmangel ist ein wirkungsvolles Hindernis, aber nicht der grösste Feind der Intuition.  Viel schlimmer dagegen ist ein beständig wechselnder Schlafrhythmus, wie beispielsweise Wechselschichtdienst mit sich bringt. Denn unser Ätherleib lebt im Rhythmus und wird geschwächt, wenn die Wach- Schlafrhythmen ständig wechseln. Das wirkt offensichtlich auf die Schlafphasen; die sich ändern und verschieben.  Wer in einem Beruf arbeitet, in dem Schichtdienst zum Berufsbild gehört, sollte darum kämpfen, dass, wann immer möglich, die Schichten nicht gewechselt werden; und wenn das unumgänglich ist, so selten wie möglich – z.B. alle 6 Wochen. – Leider ist allein der Verzicht auf Nachtschicht nicht ausreichend, schon der Wechsel von Früh- zu Spätschicht und umgekehrt ist ein massiver Eingriff.

Auch hier spreche ich aus eigener, leidvoller Erfahrung: Ich habe einige Jahre im Pflegebereich von Schwerstbehinderten gearbeitet. Nachtschichten waren freiwillig; zwischen Früh- und Spätschichten wurde mehrmals wöchentlich gewechselt. Ich habe diese Arbeit geliebt; nicht nur mit den Bewohnern, auch die Arbeit im Team war so herzlich – es gab da wirklich nur Empathen! Freudig nahm ich alles in Kauf, glücklich, einen so wunderbaren, scheinbar perfekten Arbeitsplatz gefunden zu haben. – Die ersten Monate stand ich zur Frühschicht noch so rechtzeitig auf, dass ich in Ruhe Nachschau auf die Nacht halten konnte. Später schlief ich immer öfter so lange, dass ich in grosser Eile war und zur Nacht-Nachschau keine Zeit blieb.  Ich träumte weniger, erinnerte mich aber doch, oft dachte ich dann auf der Fahrt zur Arbeit darüber nach. Und an Spätschichttagen? Da war ich mir seltener meiner  Träume bewusst. –  ich erinnere mich, dass ich mich oft wunderte: Ich verstand viele Traumbilder überhaupt nicht – etwas, was ich so nicht kannte. Die, die ich verstand, deutete ich, wie ich es gewohnt war. – Nach einigen Jahren überschlugen sich die Ereignisse. Ich war vollkommen unvorbereitet und fassungslos – hatte mir meine Intuition doch völlig andere Dinge mitgeteilt. ich fiel und fiel in ein tiefes dunkles Loch, abgesehen von dem Schrecken durch die Ereignisse verstand ich die Welt und mich selbst nicht mehr.

Dann wurde mein Arbeitsplatz gestrichen, ich wurde arbeitslos. Und konnte schlafen. Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben musste ich mich nicht nach irgendwelchen Uhrzeiten richten! Im Laufe von vielen Monaten kam allmählich mein eigener Rhythmus zum Vorschein.

In dieser Zeit machte ich drei sehr überraschende Feststellungen:  Mir reichen 7,5 – 8 Stunden Schlaf! ich brauche gar nicht wenigstens 8,5, besser noch 9 Stunden, wie ich jahrzehntelang glaubte! Und: Ich bin keineswegs eine Nachteule, wie ich immer gedacht hatte, sondern im Gegenteil eine Lerche! Vor allem aber: Meine Intuition funktioniert tadellos! Nur während meiner Zeit im Schichtdienst  waren die Bilder, die ich aus der Nacht mitbrachte, derart verzerrt gewesen,  dass meine Intuition gar nicht funktionieren konnte.

Diese letzte Feststellung führte zu dem Entschluss, nicht wieder in diese Arbeit zurückzugehen. Denn viele schlimme Ereignisse wären so nicht eingetreten, hätte meine Intuition mir verlässliche Mitteilungen gemacht. – Und das berührt wieder die Frage des persönlichen Schicksals. Und: dieser Blog wäre niemals entstanden!

Natürlich ist mir klar, dass die allermeisten Menschen nicht die Möglichkeit dazu haben, ihren Tagesrhythmus frei zu gestalten.  Deshalb hier noch mal einige Tipps:

 

 

Wie stärke ich meine Intuition?

Schlüssel
Die Schlüssel zur Intuition

Das allerwichtigste ist eine gute Schlafqualität.

Voraussetzung dafür ist sowohl ausreichender Schlaf als auch ein regelmässiger Rhythmus.

Falls du in einem sozialen Beruf mit Wechselschichten arbeitest: Versuche auf jeden Fall, die Nachtschicht wegzulassen. Vielleicht ist dein Arbeitgeber bereit, die nur von Freiwilligen – viele junge Leute arbeiten gerne nachts – machen zu lassen. Aber auch bei nur zwei Schichten ist Rhythmuspflege für alle sinnvoll: Wechsel von Früh zu Spät nur alle 4-6 Wochen, dazwischen jeweils 2 oder lieber drei Tage frei, um sich auf den neuen Rhythmus einzustellen.

Und wenn das nicht möglich ist?

Dann mache dir bewusst, dass deine Intuition wahrscheinlich nur eingeschränkt funktioniert und du ihr nur bedingt vertrauen kannst! Wenn du hochsensibel bist, ziehe in Erwägung, ob zumindest langfristig ein anderer Arbeitsplatz in Betracht kommt.

Schlafe genug! Auch wenn du dafür auf bestimmte Freizeitaktivitäten verzichten musst. Wenn du nicht genug Nachtschlaf bekommst, richte deinen Alltag so ein, dass du tagsüber etwas schlafen kannst. Nutze jede Gelegenheit, um richtig auszuschlafen. Wichtig ist, dass die Schlafdauer im Wochenschnitt ausreichend ist; 7 Tage ist der Rhythmus des Astralleibs.

Mache es dir zur Gewohnheit, den Tag mit einer kleinen Meditation oder einem Gebet abzuschliessen – damit erleichterst du den Engeln, sich mit dir in Verbindung zu setzen.

Du solltest höchstens mal ganz ausnahmsweise so übermüdet sein, dass du den Nachtschlaf bis zur letzten Sekunde auskostest. Das Aufwachen sollte immer in eine Phase fallen, in der der Schlaf leicht ist, also nach einer Traumphase. Um das zu erreichen, ist es sinnvoll, den Wecker eine Viertelstunde früher zu stellen.

Auf jeden Fall solltest du immer genügend Ruhe haben nach dem Aufstehen, ganz in Ruhe deine Erlebnisse der vergangenen Nacht nach zu empfinden, die Träume noch mal vor dem inneren Auge ablaufen zu lassen.

Bewerte nicht, sieh dir die Bilder nur noch einmal an, bevor sie wie Schaum zerfallen. Manches Traumbild lässt dich vielleicht innehalten – hast du das wirklich so geträumt? Das spielt keine Rolle! Wichtig ist, was du erinnerst! Die Gefühle, die jetzt, beim Wiederholen in dir auftauchen, sowie die Gefühle, die während des träumens in dir auftraten. Denn diese Gefühle kommen aus deinem Ätherleib, in ihnen sind die Botschaften enthalten, die zur Intuition werden.

Vielleicht fällt dir jetzt am Morgen, etwas ein, worauf das Traumbild hinweist. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Wichtig ist das Festhalten der Bilder bzw. die Erinnerung daran im Tagesbewusstsein. Vielleicht wirst du  später – im Laufe des Tages, in einigen Tagen oder Wochen eine Situation erleben, in der plötzlich ganz unerwartet eines dieser Bilder wieder erscheint, um dich zu leiten.

Wenn dein Leben, dein Alltag im Moment dergestalt ist, dass du das alles beim besten Willen nicht hinbekommst: Versuche es wenigstens ab und zu. Schon einmal in der Woche die Nacht zu reflektieren ist eine gute Übung.

Nur wenn du als hochsensibler Mensch gar nicht mehr träumst, dich wochenlang an kein einziges Traumbild erinnern kannst, sollten die Alarmglocken schrillen: Dann überlege dringend, ob du nicht doch irgend etwas in deinem Alltag ändern kannst.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Wenn du einen Lebensgefährten hast, mit dem du die Nacht verbringst, sollte dir bewusst sein, dass es im Schlaf, wenn die Astralleiber frei vom Körper sind, zu einem energetischen Austausch der Ätherleiber kommt. Die Träume und das Befinden deines /deiner Partners/ Partnerin können so deine eigenen Träume beeinflussen.

Siehe auch Nähe und Distanz in der Beziehung    Abschnitt 5 über Energetische Nähe.


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2 Gedanken zu „Schlaf und Intuition

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