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Die seelisch-geistige Organisation Hochsensibler

Aura und energetische felder

 

Hochsensible Menschen sind anders mit ihrem Körper verbunden als Neurotypen; aus dem Grund nehmen sie anders wahr:  Offensichtlich funktionieren ihre Sinne anders, denn Hochsensible erleben die Welt nicht nur um sich herum, sondern auch in sich.

Warum ist das so?

Der Mensch ist ein geistig-physisches Wesen. Wir haben nicht nur unseren physischen Leib, sondern ausserdem noch einige feinstoffliche Leiber. Diese sind sichtbar in der Aura. Nur wenige Menschen sind in der Lage, die ganze Aura zu sehen. Aber viele, wenn nicht die allermeisten Menschen nehmen die Aura bestimmte Schichten der Aura wahr. Nur ist ihnen das in der Regel nicht bewusst; sie bemerken es gar nicht, dass sie mehr sehen als die physische Gestalt! Denn jeder meint, wer aurasichtig ist, nimmt diese phantastischen leuchtenden, farbigen Hüllen um die physische Gestalt herum wahr. Aber die Aura setzt sich aus mehreren Schichten zusammen, welche den verschiedenen feinstofflichen Leibern entsprechen.

Welche das sind, ist so klar, wie etwas nicht-materielles überhaupt erklärt werden kann, dargestellt in der Anthroposophie, der Weisheit vom Menschen (altgriech. Anthropos = Mensch; sophia =Weisheit) nach Rudolf Steiner.

 

Die energetische Gliederung des Menschen

Der Mensch hat  vier verschiedene Leiber; in der Anthroposophie auch als Wesensglieder bezeichnet. Diese sind:

  1. physischer Körper
  2. Ätherleib (auch Lebens-oder Lebenskräfteleib)
  3. Astralleib
  4. Ich

https://anthrowiki.at/Wesensglieder

Der physische Leib

Du denkst, der physische Leib – als einziger in der materiellen Welt der Erscheinungen be-greifbar –  ist leicht zu verstehen? Jein, denn die anderen Leiber – der Ätherleib, Astralleib, Ich – kreisen ja nicht um die Physis herum, sondern durchdringen sie. Nur durch den physischen Körper können wir auf der Erde wirken und handeln, also müssen die sogenannten höheren, nicht materialisierten Glieder fest mit diesem verbunden sein.

Daraus folgt, dass wir beim lebenden Menschen nie den physischen Körper in seiner reinen Form wahrnehmen können. Nur bei einem soeben Verstorbenen haben wir den physischen Leib vor uns, nachdem die höheren Leiber sich herausgelöst haben.

 

Der Ätherleib

Das Bild eines menschlichen Leichnams hilft auch, die Hauptaufgabe des Ätherleibes zu verstehen: Er erhält den physischen Leib am Leben! Erst im Tod löst sich der Ätherleib vom physischen Leib, woraufhin dieser sofort zu verwesen beginnt.

Im Leben ist also der physische Körper vollständig vom Ätherleib durchdrungen. Dieser überragt den physischen Leib etwa um 2-3 cm; er macht die innerste Schicht der Aura aus; ist fast farblos, durchsichtig hell.

Und die allermeisten Menschen nehmen, ohne sich dessen bewusst zu sein, diesen Teil der Aura wahr! – jeder hat sicher schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein Mensch, der sehr müde, kraftlos, krank ist; plötzlich kleiner wirkt als sonst – das hängt mit dem geschwächten Ätherleib zusammen.

 

Der Astralleib

Der nächst höhere, man könnte auch sagen: feinere Leib ist der Astralleib, in ihm und durch ihn leben all unsere Gefühle und unser Denken. Auch der Astralleib durchdringt physischen Leib und Ätherleib – wenn wir müde sind, krank sind, wirkt das auch auf unsere Gefühle. – Der Astralleib ist Träger des Bewusstseins.

Der Astralleib, auch Seelenleib, überragt den physischen Körper und den Ätherleib ca 60 cm oder mehr; bis hin zu mehreren Metern. Dieser Teil ist das, was normalerweise als Aura bezeichnet wird und besteht aus leuchtenden Farben, die ständig wechseln – je nach Gefühlslage. Nie besteht die Aura aus nur einer Farbe! Wenn behauptet wird, dieser oder jener hätte z.B. eine blaue, weisse oder gelbe Aura, liegt das daran, dass eben nur diese Farben wahrgenommen werden.

Da der Astralleib feinstofflicher ist als der Ätherleib, ist er schwieriger zu „sehen“. Zu spüren ist er schon: jeder, oder fast jeder Mensch spürt die Ausdehnung des Astralleibes- man hält unwillkürlich eine gewisse Distanz zum Mitmenschen ein, wann immer es möglich ist. Diese Distanz ist individuell unterschiedlich.

 

Aurafarben

 

Das Ich

Das vierte und oberste Wesensglied ist das Ich. Das ist das am schwersten zu verstehende Wesensglied. Es ist nur teilweise mit dem physischen Körper verbunden. Wie sehr, ist individuell. Mit diesem Ich ist unser unvergängliches Wesen gemeint; das, was auch nach dem Tod bleibt; das unsere Aufgaben in diesem Leben hier auf der Erde bestimmt. Je intensiver das Ich mit den anderen Wesensgliedern verbunden ist, desto mehr ist der Mensch in der Lage, seine Aufgabe hier zu erfüllen.

Es gibt Aussagen von Hellsichtigen, die menschliche Aura könne mehrere Meter umfassen und sei im äusseren Bereich golden, perlmuttfarben, kristallfarben.  Dabei handelt es sich anscheinend um das Ich; bzw. um den Ichleib.  Die unterschiedlich beschriebenen Farben werden so begründet, dass die Bezeichnungen gold, perlmutt, kristallen… nur Vergleiche seine, da es keine Entsprechung gibt in der physischen Welt.

 

Chakren

Tiere – zumindest diejenigen Tiere, die ein Gehirn und eine Wirbelsäule haben, sind im Prinzip genau so organisiert wie der Mensch. Auch sie haben Ätherleib und Astralleib, der als farbliche Aura sichtbar ist. Im Gegensatz zu Menschen ist aber das Ich der Tiere nicht mit ihrem physischen Leib verbunden.

Bei hochentwickelten Säugetieren ist die Anordnung der Chakren ebenfalls genau wie beim Menschen. (Wie die Organisation von Wirbellosen ist, sowie die Anzahl der Chakren beispielsweise bei Vögeln oder Fischen, entzieht sich leider vollständig meiner Kenntnis, würde mich aber sehr interessieren!)

Wie hängen die Chakren mit den Wesensgliedern zusammen? Interessanterweise gibt es sowohl über Chakren als auch über die Wesensglieder des Menschen recht viel Literatur,; aber mir ist nichts bekannt, wo beides in Verbindung gebracht wird. ich kann nur vermuten, dass die Chakren ihrer Natur nach astralisch sind, aber ihre Funktionen sind stark vom Ätherleib beeinflusst.

 

Der hochsensible Seelenleib

Hochsensible sind anders mit ihrem Körper verbunden – was heisst das?

Es ist anzunehmen, dass die verschiedenen Wesensglieder bei hochsensiblen Menschen lockerer miteinander verwoben sind.

Ich stelle mir eine Strickjacke vor, in der verschiedene Fäden gleichzeitig verstrickt werden. Je nach dem, welche Nadelstärke man wählt, erhält man mit demselben Garn, derselben Menge  ganz unterschiedliche Ergebnisse: von eher kleiner Grösse, mit vielen Maschen, die so eng gestrickt sind, dass kein Lüftchen mehr hindurchgeht und das Gewebe entsprechend hart und steif ist; bis zu einem locker gestrickten Gewebe mit grossen Maschen, die weit und durchsichtig sind und das Gewebe sehr weich, luftig und insgesamt viel grösser machen; und alles zwischen diesen Extremen.

Es ist bekannt, dass Hochsensible eine höhere Individualdistanz haben als Normalsensible. Vermutlich überragt ihr Astralleib den physischen Leib mehr als bei Neurotypen. Und während Nicht-Hochsensible sich ohne nachzudenken in öffentlichen Verkehrsmitteln neben fremde Menschen setzen, wobei ja niemals die individuelle Wohlfühldistanz eingehalten werden kann, kostet das Hochsensible extreme Überwindung und löst meist mehr oder weniger starkes körperliches Unbehagen aus.

Wie wirkt sich die „lockerere“ Verbindung aus?

Bleiben wir bei dem Bild von der Strickjacke: Je loser das Gewebe ist, desto mehr dringt von aussen ein. Während bei Neurotypen die Welt nur herankommt, es nur eine eher geringe Überschneidung gibt von Umwelt und den Wesensgliedern des Menschen, dringt die Welt bei Hochsensiblen mehr oder weniger tief ein. Sinneswahrnehmungen wirken deshalb anders; sie sind nicht nur flüchtige Eindrücke, sondern typischerweise denkt der HSM oft sehr lange darüber nach.

Das gilt aber nicht nur für sinnliche Wahrnehmungen, sondern auch für Emotionen anderer Menschen und Tiere. Bei jeder Begegnung mit anderen Menschen berühren sich die Auren; wobei die  astrale Schicht der Aura sich ausweitet, um die Astralaura des anderen abzutasten. Das geschieht selbstverständlich bei allen Menschen, aber auch diese Eindrücke dringen auf Hochsensible viel tiefer ein.

 


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Hochsensible und mediale Fähigkeiten

Die allermeisten HSM haben sogenannte übersinnliche Wahrnehmungen.

Offensichtlich kann der Astralleib Hochsensibler sich weiter ausdehnen als bei Neurotypen. Durch seine lockerere Struktur kann er Auren von anderen Wesen abtasten, die festeren, in sich geschlosseneren Astralleibern unzugänglich sind. Gleichzeitig aber ermöglicht die lockere Verbindung mit den anderen Wesensgliedern, dass diese Wahrnehmungen bis ins Bewusstsein kommen.

Sehr rätselhaft ist für mich die Tatsache, dass es Hochsensible gibt, welche nicht nur von sich selbst sagen, keine solchen Erfahrungen zu haben, sondern das Vorhandensein solcher Wahrnehmungen rundheraus als Aberglaube ablehnen. Sind vielleicht nicht bei allen HSM die verschiedenen Wesensglieder gleichermassen locker verwoben? Bezieht sich bei einigen die lockerere Struktur nur auf einzelne Glieder, so dass bestimmte Eindrücke gar nicht ins Bewusstsein gelangen?

 

Netze
Vernetzung

 

Die Wirkung von Drogen, Alkohol, Homöopathie

Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei auch die Lebensführung: Mit der Ernährung kann man sehr auf die Durchlässigkeit der Leiber wirken; im Ayurveda, aus dem sich auch das Yoga entwickelt hat, ist das seit Jahrtausenden bekannt. Sich einige Tage nur von Früchten zu ernähren verstärkt die Wahrnehmung erheblich; Fleisch dagegen macht ziemlich stumpf.

Bestimmte pflanzliche Drogen lockern die Verbindung zwischen den Wesensgliedern teilweise so stark, dass die Anwendung leicht zum Tod; also zum Lösen des Ätherleibs vom physischen Leib führen kann. Viele Naturvölker setzten diese Drogen gezielt ein, um Kenntnis zu erhalten über die geistigen Welten. – Genau entgegengesetzt wirkt Alkohol. Alkohol ist keine Droge, sondern ein Zellgift – die chemische Wirkung einer Droge ist komplett anders als die von Gift. – Alkohol verdichtet die Leiber, es stumpft ab – mit anderen Worten: Alkohol macht unsensibel.

Die verdichtende Wirkung von Alkohol ist so stark, dass Kinder, die während ihrer Entwicklung im Mutterleib Alkohol ausgesetzt sind, mit extrem dicht verbundenen Wesensgliedern zur Welt kommen. Bei Menschen mit  FAS -fetalem Alkoholsyndrom, sind die Leiber geradezu verhärtet; Eindrücke, die vor allem auf Äther- und Astralleib wirken, prallen geradezu an ihnen ab. Homöopathische Mittel wirken nur wenig; Bachblüten, die noch viel feinstofflicher wirken als Homöopathie, wirken gar nicht.

Alkohol stumpft ab, wischt schon bei geringem Konsum übersinnliche Wahrnehmungen weg, und wird von vielen genau aus dem Grund eingesetzt. Denn übersinnliche Wahrnehmungen können durchaus Angst erzeugen. Angst, weil man gar nicht weiss, worum es geht, was man wahrnimmt. Weil man Bilder bekommt, die man nicht versteht – die Wahrnehmungen aus der nicht-materiellen Welt müssen ja in materielle Bilder übersetzt werden; dabei werden sie oft schief.

Etwas vollkommen Unbekanntes, Fremdes, löst meistens Angst aus: das gilt genau so für die materielle wie für die immaterielle Welt. So ist es nicht verwunderlich, dass vor allem diejenige, die grundsätzlich nicht an das Vorhandensein einer geistigen Welt glauben, bei Kontakten mit dieser Ängste haben; während diejenigen, für die geistige Welt so selbstverständlich ist wie die sinnliche, erheblich weniger unter Angstzuständen leiden.

 

Schlafen und Wachen

Im Volksmund wird der Schlaf auch als kleiner Bruder des Todes bezeichnet. Normalerweise hat mensch vom grössten Teil des Schlafes kein Bewusstsein. Schlafen heisst, der Astralleib löst sich ganz heraus aus dem physischen Leib, ist nur noch durch den Ätherleib mit diesem verbunden.

Je nachdem, wie locker der Astralleib strukturiert ist, kann man sowohl den Vorgang des Einschlafens als auch des Aufwachens bewusst miterleben. Das ist äusserst unangenehm; besonders das Einschlafen, einen Sekundenbruchteil nimmt man wahr, wie sich ein Teil des Körpers von ganz gross in ein Nichts zusammen zu ziehen scheint. Oder umgekehrt: Man dehnt sich riesenhaft aus, immer mehr, weit über die Grenzen des Hauses hinaus. Auch das Aufwachen ist unangenehm; man wird blitzschnell eingesaugt in eine schwarze Röhre und dabei zusammengeschrumpft; oder man fällt aus grosser Höhe herunter, im Moment des Aufpralls wird es dunkel und man wacht auf.

Während der physische Leib ohne Bewusstsein im Bett liegt,  hält der Astralleib sich in der geistigen Welt auf. Was er dort erfährt, dringt  übersetzt in Traumbilder in unser Bewusstsein.  – Typisch für Hochsensible ist, dass sie mehr, farbiger und zusammenhängender träumen als Neurotypen – bzw. sich besser daran erinnern. Da wegen der lockereren Struktur der Wesensglieder die Grenze zwischen Wachen und Schlafen dünner und fliessender ist,  haben Hochsensible mehr Bewusstsein von all dem – was sich in der Intuiton  ausdrückt.

Intuition und Inspiration  sind nichts anderes als die Meldungen des Astralleibes aus der geistigen Welt.

Entscheidend ist allerdings, dass man genügend Schlaf bekommt! Denn die ersten Stunden werden dringend zur Regeneration benötigt; der Astralleib reinigt sich von den Eindrücken des vergangenen Tages. Erst wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann er wirklich in höheren Welten reisen. Die Stärke, die Gesundheit des Astralleibs wird bestimmt durch den Äther- oder Lebensleib.  Alles Leben auf der Erde findet in Rhythmen statt; und so arbeitet auch der Ätherleib rhythmisch. Ein sehr stark wechselnder Lebensrhythmus, ständig stark voneinander abweichende Schlaf- und Wachzeiten  wie bei Wechselschichtarbeit schwächen den Ätherleib und machen ihn  auf Dauer krank. Die Folge:  Das Erleben des  Astralleibs im Schlaf ist eingeschränkt, so dass er weniger Eindrücke aufnimmt; oder er kann diese durch den geschwächten Ätherleib nicht weitergeben an das Bewusstsein – die Folge ist: die Intuition funktioniert nicht. Eine andere Möglichkeit ist, dass bei einem geschwächten Ätherleib, z.B. durch Krankheit, die Bilder sehr verzerrt werden; was wiederum zu Angst führen kann.

Die Grenze zwischen Schlafen und Wachen ist bei Hochsensiblen viel dünner und auch fliessender. Dadurch haben viele HSM übersinnliche Wahrnehmungen und „sehen“ die Aura von Menschen, Tieren, Pflanzen; sehen und/oder Elementarwesen und Engel.

Es gibt hochsensible Menschen; dazu gehören vor allem die Jüngeren, denen der Begriff HS  schon früh bekannt war, die sich bewusst mit ihrer HS auseinandersetzen und für die der Umgang mit den für die physischen Augen unsichtbaren Welten genau so selbstverständlich wie unproblematisch ist.

Viele jedoch, erzogen im absoluten Glauben an die Naturwissenschaft, die alles leugnet, was sie nicht mit ihren eigenen Methoden nachweisen kann, haben echte Probleme mit allem, was nicht ins materialistische Weltbild passt. Vor allem diejenigen, denen Hochsensibilität überhaupt kein Begriff ist, oder die gar nicht auf die Idee kommen, dass sie betroffen sind wegen der Überbewertung der Wirkung auf die körperlichen Sinne in den Hs Tests, halten sich für verrückt oder übergeschnappt.  Alle Arten nicht-sinnlicher Wahrnehmungen werden verdrängt, oder fast alle.

Denn die Emotionen anderer Menschen, deren Auren ja ständig im engen Austausch mit der eigenen Aura stehen, dringen ganz anders in uns ein als nicht materielle  Wesen, welche vollkommen anders organisiert sind. Die Eindrücke, welche wir so gewollt oder ungewollt, von anderen Menschen erhalten, lassen sich nicht einfach verdrängen.  Daran verzweifelt so mancher Hochsensible.

 


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Schutz vor zu vielen Eindrücken

 

Begegnung zweier Auren
Begegnung zweier Auren

Man kann lernen, sich bis zu einem gewissen Grad zu schützen vor dem Aufnehmen von Austrahlungen anderer Menschen und auch von Eindrücken aus der nicht-materiellen Welt: Es gibt Übungen, mit deren Hilfe man seine Aura „abdichtet“ und seine Chakren schliesst. Dieser Schutz funktioniert recht gut, wenn man sich irgendwohin begibt, wo man Menschen trifft.

Nur in einer Hinsicht versagt diese Art von Schutz leider: Bei den Menschen, mit denen wir in einer engen Beziehung leben. Denn Beziehung und Nähe ist nicht möglich ohne diesen energetischen Austausch. Aus diesem Widerspruch heraus wählen viele HSM Asperger als Partner.

 

 Hochsensible und Partnerwahl

Intensive Nähe zwischen zwei Menschen entsteht vor allem während des Schlafs.  Vor allem dann, wenn man im selben Raum schläft! Man sollte wirklich nur mit jemandem das Schlafzimmer teilen, mit dem enge, d.h. energetische Nähe unbedingt erwünscht ist.

siehe auch Nähe und Distanz in der Beziehung

Vor allem der Mensch, mit dem man in einer Partnerbeziehung lebt, dringt energetisch ganz in uns ein. Durch die sexuelle Begegnung, bei der Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden, kommt es zu einer Verschmelzung der Ätherleiber. Die Wirkung wird im Schlaf massiv verstärkt, was in der Bibel so poetisch wie zutreffend ausgedrückt wird: Man wird zu einem Leib.

Das ist unvermeidbar, wenn man in einer Beziehung leben will.  So sind viele hochsensible Menschen hin-und hergerissen zwischen dem Wunsch nach einer Partnerbeziehung und dem Wissen, überfordert zu sein damit, derart viel von einem andern Menschen aufzunehmen.

Was ist der Ausweg aus diesem Zwiespalt?

 

HS und autistischer Partner

Beziehungen zwischen HSM und Aspergern sind sehr häufig. Vermutlich sind Hochsensible sogar die Einzigen, die als Partner für Autisten  in Frage kommen. Asperger sind ebenfalls neuronal völlig anders vernetzt als Neurotypen; wenn irgend jemand auch nur annähernd imstande ist, Autisten zu verstehen, dann Hochsensible. – Bei allen Autisten reagieren einige der körperlichen Sinne  ganz extrem sensibel, viel stärker als bei hochsensiblen Menschen; weswegen autistische Menschen genau wie Hochsensible Orte meiden, an denen es voll und laut ist. In dieser Hinsicht sind Autisten HSM ähnlich. Ihr Denken dagegen ist vollkommen anders, sie können nicht radiär denken, sondern denken linear und vollkommen logisch. Dieser Umstand wirkt zusammen mit dem Vermeiden von starken Sinnesreizen sehr anziehend auf HSM – das Zusammensein mit Aspergern ist beruhigend!

Hochsensible ticken anders als Neurotypen. Autisten jedoch sind so vollkommen anders, wie aus einer vollkommen fremden  Welt stammend. Offensichtlich unterscheidet sich ihre energetische Organisation erheblich sowohl von HSM als auch von NTs. Vor allem der Astralleib ist wohl anders strukturiert, denn die Aura ist viel weniger farbig und wohl oft auch kleiner. – Sehr viele Hochsensible haben autistische Züge, die so stark sein können, dass sich bei einigen die Frage stellt, ob sie nicht Autisten sind? Andererseits denken viele Autisten, HS zu sein.  Aber nicht nur die neuronale Vernetzung ist völlig anders,  sondern eben auch die Organisation der Wesensglieder.

Ein Autist nimmt die Welt vollkommen anders wahr als Nicht-Autisten. Sein Verhältnis zur Welt ist in mancher Hinsicht entgegengesetzt zur Welterfahrung des Hochsensiblen: Dieser nimmt die Welt in sich auf, während ein Autist der Welt gegenübersteht, die Welt bleibt fremd; es gibt viel weniger Austausch als bei Neurotypen. Das drückt sich in der farbenarmen, dünneren Aura aus.

Wie wirkt das im Zusammenleben? Wie weiter oben beschrieben, ist es unvermeidlich, dass die Astral- und Ätherleiber von zwei Partnern teilweise miteinander verschmelzen. Im Laufe der Zeit führt das dazu, dass der Hochsensible56 weniger spürt, die Intensität bestimmter Wahrnehmungen, vor allem im nicht-sinnlichen Bereich (wozu auch Gefühle gehören!) lässt nach.

Vor allem für solche Hochsensiblen, die an ihrer HS gelitten haben, kann das ein Erleichterung bedeuten.  Allerdings handelt es sich um einen langsamen und nicht-bewussten Prozess. Viele HSM sind lange Zeit glücklich mit ihrem Asperger-Partner. Das gilt vor allem, wenn es sich nicht um die erste Beziehung handelt und der Hochsensible eine vorherige Beziehung mit einem NPSler hatte!

Es ist auffallend, wie viele Hochsensible nach dem äusserst schmerzhaften Trennungsprozess von einem narzisstisch Gestörten eine Beziehung mit einem Asperger eingehen! Denn die Beziehung zu einem Autisten ist fordert so viel weniger.

Dennoch wird vielen nach geraumer Zeit bewusst, dass irgend etwas fehlt. Manche  erwachen nach einer Trennung von einem Aspergerautisten wie zu neuem Leben; staunen über die Vielfalt an Wahrnehmungen, die sie plötzlich erleben – wieder erleben.

siehe auch Der ideale Partner

 

HS und narzisstischer Partner

Nur der Vollständigkeit halber einige Sätze über Beziehungen mit Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung in Bezug auf die energetische Organisation.

Typisch für narzisstisch gestörte Menschen ist, dass sie sich in ihrem Gegenüber spiegeln. Dieses Spiegelbild vermitteln sie dann dem Anderen. Ein Hochsensibler, der auf solch einen Menschen trifft, freut sich, denn er glaubt, in ihm einen gleichgesinnten, einen hochsensiblen empathischen Menschen zu treffen.

Ein Mensch mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung täuscht andere nicht bewusst; diese Spiegelung ist zu einem Teil seiner Persönlichkeit geworden. Viele HSM haben einen „Wahrheitssinn“, sie erkennen, wenn jemand lügt. Diese Wahrnehmung von Lügen bezieht sich allerdings meistens auf bewusste Lügen; bestimmte Persönlichkeitsstörungen wie die NPS sind offensichtlich so tief verankert in der Struktur der Leibesglieder, dass sie als solche nicht erkennbar sind.

Der NPSler seinerseits sucht – und erkennt! als Partner hauptsächlich hochsensible Menschen, oder zumindest sehr empathische Menschen. So kommt es häufig zu sehr unheilvollen Beziehungen zwischen Hochsensiblen und narzistisch Gestörten. Je schwerer die Persönlichkeitsstörung ist, desto tiefer die Verletzungen, die der NPSler seinem Partner zufügt. Da  diese Menschen „Löcher“ in Astralleiber und Ätherleiber reissen, sind die dadurch entstehenden Verletzungen bei Hochsensiblen sehr viel schwerwiegender als bei Neurotypen. Der Astralleib von Menschen mit diesen Störungen weist einige Besonderheiten auf: er hakt sich in den Astralleibern anderer Menschen fest, was eine angestrebte Trennung ungeheuer erschwert.

 

Kinder und Hochsensibilität

Eindrücke

Immer wieder mal wird behauptet, alle Kinder seien hochsensibel; es läge nur an der Erziehung, dass die HS bei den meisten verschwindet..

Das stimmt nicht.  Aber die Idee ist verständlich, denn Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen – die Organisation ihrer Wesensglieder unterscheidet sich von der von Erwachsenen: Sie ähnelt in der Tat derjenigen Hochsensibler, sind viel lockerer verwoben als bei Erwachsenen.

Jeder Sinnesreiz, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat hinterlässt deshalb bleibenden Eindruck auf ein Kind – je jünger das Kind, desto tiefer der Eindruck. – Ein-Druck – was für ein wunderbares Wort! Der Astral – und Ätherleib von Kindern reagieren tatsächlich wie Siegelwachs auf sämtliche Eindrücke, äussere und innere. Das sollten alle Eltern, Erzieher und Lehrer im Bewusstsein haben!

Alle Kinder haben übersinnliche Wahrnehmungen, hochsensible Kinder noch viel mehr; alle HS-Kinder sind aurasichtig. Für die hochsensiblen Kinder ist das Erleben der geistigen Welt oft so selbstverständlich und so intensiv wie die physische Welt. Viele Kinder verstehen lange nicht , dass diese übersinnliche Welt für die meisten Erwachsenen schlicht nicht existent ist. Sie lernen früh, über ihre Erlebnisse zu schweigen.Die Tatsache, dass sie sich oft sehr allein fühlen mit ihren Wahrnehmungen, wenn sie von den Eltern nicht ernst genommen werden, ist der Hauptgrund dafür, dass hochsensible Kinder sich von Kindheit an als Fremde auf der Erde fühlen.

So sind jedem Kind verständnisvolle Bezugspersonen zu wünschen, die es in seinem So-Sein akzeptieren und unterstützen!

siehe auch https://hauptsacheherzbewegt.de/sinneswahrnehmung/

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8 Gedanken zu „Die seelisch-geistige Organisation Hochsensibler

  1. Ich bin hochsensibel und spirituell seit ich Kind bin.
    Ich war und bin immer anders.
    Diese Websait gefällt mir sehr, sie sticht von anderen (für mich) hervor.
    Ich selbst hab mich mit Spirit, Homöopathie, Pflanzen ,Karten legen beschäftigt und freue mich sehr über Deine Seite.
    Danke Dir
    Lieben Gruß
    Marita

  2. Liebe Jutta, mir gefallen Deine Veröffentlichungen sehr. Gerade ist für mich Spiritualität sehr wichtig. Ausserdem beschäftige ich mich mit der Thematik „Alleingeborener Zwilling/Mehrling und dem Morphogenetischen Feld, also Akasha Chronik (Gabrielle Orr). Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag. LG Petra

    1. Liebe Petra,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! – Das Thema „alleingeborener Zwilling“ habe ich schon länger vor, in einem Beitrag zu behandeln; steht schon auf der Liste.

      Liebe Grüsse, Jutta

  3. Liebe Jutta
    HS und Spiritualität ist ein sehr spannender Artikel. Es löst viele AHAs aus. Man versteht die Zusammenhänge dadurch besser.
    Das mit dem träumen kann ich total nachvollziehen. Mein Schlafbedarf ist z.B. eher gross, wobei ich gern 8 bis 12h schlafe und dabei sind meine Träume sehr intensiv und auch zahlreich. Manchmal kann ich mich morgens an mehr als 5 unterschiedliche Traumgeschichten erinnern. Wobei es oft Träume sind in denen es nicht um mich geht. Es handelt um Menschen bei denen ich anwesend bin und ihnen zur Seite stehe. Es sind manchmal schwierige Lebenssituationen, manchmal auch ganz banale Alltagssituationen. Dabei nehmen mich die Menschen aber nicht wahr, irgendwie bin ich unsichtbar für sie. Eine Zeitlang war ich morgens so kaputt und ausgepowert dass ich Gott bat, mich Nachts nicht mehr so stark zu beanspruchen, bei was auch immer ich da tat. Es fühlte sich an als hätte ich 8 bis 12h gearbeitet… Nach diesem Gebet wurde es besser. Ich konnte mich nicht mehr so intensiv an die Träume erinnern und es wurden auch weniger. Ich war froh darüber denn manchmal wusste ich nicht mehr was Realität war und was ein Traum war, weil es so intensive Formen annahm.
    Auch die Verbundenheit mit meinem Mann löst manchmal Fragen bei mir auf. Kann es sein dass wir als Einheit funktionieren? Wenn mein Mann besonders viel zu tun hat, meistert er das ohne müde zu werden. Dabei werde ich aber um so energieloser. Da es aber Arbeiten sind bei denen ich ihm nicht helfen kann, finde ich es nicht schlimm dafür diese Müdigkeit in Kauf zu nehmen…Es fühlt sich an wie eine Simbiose. Evt hat das etwas mit der Verbundenheit dee Astralkörper zu tun….

    1. Liebe Tanja, es freut mich sehr, dass einige Zusammenhänge klarer geworden sind; das war genau mein Anliegen! – Sehr spannend finde ich Deine Beobachtungen über die symbiotische Verbindung zu Deinem Partner; vielen Dank, dass Du das hier mitteilst! Ja, ich habe auch den Eindruck, dass gerade bei sehr langjährigen Beziehungen diese zu einer Symbiose werden können, die sogar so weit gehen kann, dass die Partner sich äusserlich, optisch immer ähnlicher werden.
      Liebe Grüsse, Jutta

  4. Guten Tag liebe Jutta,
    es macht wieder sehr viel Freude hier zu lesen.
    Das Thema HS & Krankheiten „übernehmen“ interessiert mich . Ich habe das an mir beobachtet u. es macht mich sehr schwach, gibt es Informationen darüber? Selbst wenn ich zurückweisen gelernt habe spirituell, fühle ich mich dafür zu schwach. Ich komme dann über Homöopathie in meine Kraft u.anschließend ist es wieder vergessen, alles fängt von vorne an.
    Ganz lieben Gruß
    Marita

    1. Liebe Marita, ich denke, dass wir die energetische Hygiene genau so betrachten sollten wie die physische Hygiene; also täglich die Chakren und die Hauptnadis, die Energiekanäle, zu reinigen. Anleitungen findet man im Yoga, ich habe sie vor vielen Jahrzehnten direkt von Yogalehrern bekommen. Allerdings – zu 100 % vermeiden lässt es sich, glaube ich, nicht, dass man Emotionen und physische Schwächen, aber auch Stärken übernimmt von Menschen, mit denen man sehr nah zusammenlebt.
      Informationen über diesen ätherischen Austausch findet man sehr verstreut in der anthroposophischen Literatur in den Vorträgen von Rudolf Steiner.
      Liebe Grüsse, Jutta

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