BalanceHochsensibilität allgemein

Fühlst du deine Gefühle?

Emotionen

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Lesezeit ca: 8 Minuten

 

Wie fühlst du dich?

Nimm dir einen Moment Zeit und spüre in dich hinein: Was fühlst du? Wieviele verschiedene Gefühle empfindest du?

Vielleicht fühlst du gerade ein oder mehrere Gefühle, die sehr stark sind und im Vordergrund stehen.

Vielleicht entdeckst du sofort eine Vielzahl verschiedener Gefühle, die miteinander im Widerspruch stehen:

Ärger über diesen dusseligen Autofahrer vorhin, der dich fast angefahren hätte. Und Dankbarkeit, dass er haarscharf an dir vorbei schrammte.

Überfliessende Liebe zu deinem Kind; vermischt mit der nagenden Sorge, ob es sich normal entwickelt, wegen einiger seiner sehr merkwürdigen Angewohnheiten.

Trauer über deinen hilflosen, alten und kranken Vater;  aber auch Wut, wenn du daran denkst, wie er immer alle kontrollieren musste, als er noch gesund war.

Bist du überrascht, so viele negative Gefühle unter der Oberfläche zu entdecken?

Du bist ein positiver Mensch. Du hast an dir gearbeitet, meditierst, wendest Affirmationen an. Seit Jahren hast du dich selbst dazu erzogen:

 

 

Positiv denken

Das war nicht immer leicht, denn gerade als Jugendlicher und junge Erwachsene hast du sehr gehadert mit deiner Hochsensibilität.

Doch längst ist es für dich eine Selbstverständlichkeit geworden, das Leben immer positiv zu betrachten. Du hast gelernt, glücklich zu sein – weil du es so beschlossen hast.

Seit Jahren werden wir über alle sozialen Medien überflutet mit der Botschaft: Denke positiv!

Kaum ein Slogan ist so sehr missverstanden worden!

Denn was ist positiv daran, wenn einen Menschen ein Unglück ereilt: Ein furchtbarer Streit mit einem nahestehenden Menschen, Verlust der Arbeitsstelle, Tod eines Angehörigen?

Die Sache als solche ist nicht positiv! Sicher können wir eine Lehre daraus ziehen; vielleicht die Aufforderung, etwas im Leben zu ändern. Fast jedes Unglück lässt sich in etwas Positives verwandeln! –

Aber das gelingt längst nicht jedem ohne professionelle Hilfe. Wenn man mitten in einer Lebenskrise steckt, klingt es oft wie Hohn, wenn einem gesagt wird: Du musst immer alles positiv sehen!

Oft sind es ja nur die kleinen alltäglichen Ärgernisse, die einem den Tag vermiesen können. Eine Unverschämtheit vom Nachbarn, eine gehässige Bemerkung des Kollegen, die unfreundliche, maulige Bedienung beim Schuhkauf.

Positiv denken! – Wie geht das bei solchen Gelegenheiten? Sich darauf besinnen, dass dieser Mensch ein Problem hat, das mit mir nichts zu tun hat. Nicht zu Herzen nehmen, drüber weggehen.

Leider aber gelingt das Nicht-zu-Herzen-nehmen gerade Hochsensiblen oft nur schlecht. Stattdessen werden die durch diese Geschehnisse ausgelösten Gefühle wie Wut, Ärger, Trauer  verdrängt.

Denn das haben viele von uns schon als Kind gelernt, dass bestimmte Gefühle unerwünscht sind.

Leider hat das regelmässige Verdrängen von Gefühlen fatale Folgen, und das war mit „Positiv Denken“ auch nie gemeint!

 

 

Gefühle wollen gefühlt werden

Sie wollen wahrgenommen werden.  Das heisst nicht, dass man tief in den Ärger über den unverschämten Nachbarn eintaucht und sich nicht mehr über den Sonnenschein freut. Nur wahrgenommen werden will der Ärger, dann darf er wieder verschwinden.

Was passiert, wenn man gewisse unerwünschte, „negative“ Gefühle nicht wahrnimmt, nicht beachtet? Sie verschwinden nirgend wohin, sondern verstecken sich. Tief im Körper in den Faszien. Dort sind sie tastbar für sensible Osteopathen und andere manuelle Therapeuten. Und wenn sie nicht durch kundige Therapeutenhände befreit werden – was heisst, spürbar gemacht werden – dann fangen sie eines Tages an, sich zu verwandeln.

Ungefühlte Gefühle mutieren: Trauer verwandelt sich in Wut, Wut und Liebe verwandeln sich in Angst! Angst und Furcht verwandeln sich in Entsetzen oder völlige Gefühlskälte.

Auf energetischer Ebene stören unterdrückte Gefühle die Funktion der Chakren bis zur Blockade; mit weitreichenden physischen Folgen.

Deshalb werden verwandelte Gefühle zu unbeherrschbaren Monsteremotionen, welche eines Tages plötzlich und unerwartet hervorbrechen können: Als Aggression, Panikattacken bis hin zu psychogenen Anfällen, und Depressionen.

Die Gründe dazu, Gefühle erfolgreich zu unterdrücken, gehen zurück auf frühe Kindheitserfahrungen.

Jedes Gefühl hat seine Berechtigung!

Tatsache ist, es gibt keine negativen Gefühle!

Warum ist das Zulassen von Gefühlen noch immer so verpönt?

 

Zerstörungswut
Zerstörung

 

 

Gefühle im historischen Kontext

Vielleicht gehörst du zur Generation der sogenannten Kriegsenkel. Dazu zählen alle, die zwischen 1945 und Mitte der 1960er Jahre geboren wurden. Die Eltern dieser Generation waren durchweg traumatisiert; die deutsche Vergangenheit lag wie ein finsterer Schatten als kollektives Trauma über ganz Europa. Nicht nur die furchtbaren Geschehnisse zwischen 1930 und 45  waren ein Tabuthema, sondern auch und vor allem die damit verbundenen Gefühle.

Die Kriegskindergeneration – diejenigen, die die Nazizeit miterlebten – lernten, ihre Gefühle zu unterdrücken.

(Gerade finde ich dazu einen erschütternden Artikel: Erziehung für den Führer )

Wir, die Kinder dieser Generation, wuchsen also in Elternhäusern auf, in denen es nicht zulässig war, „negative“ Gefühle wie Trauer, Schmerz, Angst, Wut zu haben, geschweige denn zu zeigen; aber auch Liebe und Zärtlichkeit wurden in vielen Familien nicht gezeigt.

Besonders die hochsensiblen Kinder spürten, was es bei den Eltern auslöste, wenn sie derartige Gefühle zeigten. Denn wenn man lange Zeit seinen Schmerz, seine Wut, seine Angst unterdrückt, und erlebt dann, wie ein anderer Mensch diese unterdrückten Gefühle zum Ausdruck bringt, werden Traumata reaktiviert.

So geschah es mit unseren Eltern, und das Mitempfinden des elterlichen Entsetzens darüber liess die hochsensiblen Kinder der Kriegsenkelgeneration lernen, ebenfalls Gefühle wie Wut, Angst und Schmerz nicht zu zeigen.

 

 

Gefühle ausleben

Anfang der 1970er kam die Friedensbewegung aus den USA nach Deutschland und hatte eine Kulturrevolution zur Folge. Die Kriegsenkel befreiten sich von all den Tabus, mit denen sie aufgewachsen waren. Alles war nun „frei“: Kinderläden, Schulen, Häuser, Beziehungen, Kindererziehung….

Ein wichtiges Motto dieser Zeit war: Gefühle ausleben.

Ausleben – was heisst das? Die jungen Erwachsenen dieser Zeit beliessen es  nicht dabei, ihre  Gefühle zuzulassen, sondern das Gefühlte wurde in Handlungen umgesetzt.

Kinder durften ihrer Wut Ausdruck verleihen, indem sie ungehindert Erwachsene treten; Bauwerke anderer Kinder zerstören, Sträucher mit Stöcken kaputtschlagen durften.

Gefühle ausleben wurde zu: Sich ausleben. In den jungen Familien und Paarbeziehungen jener Zeit war das „Sich-ausleben“ oft der grösste Wert.  Und verursachte neues Leid, denn man ging jeder Versuchung nach! Die Scheidungsraten stiegen rasant, denn der Partner war immer der Leidtragende, wenn der andere Partner seine sexuelle Freiheit auslebte. So wurde neue Wut, neuer Hass erzeugt, der natürlich auch wieder „ausgelebt“ wurde.

Alles, was in den 1950er und -60er Jahren still, geheim, begrenzt gewesen war, wurde sehr laut, sehr schrill, sehr ostentativ.

Die Befreiung führte paradoxerweise dazu, dass Hochsensible mehr litten als in der Periode davor!

Hochsensible Kinder in freien Kinderläden hatten es sehr schwer; denn gefördert, sogar gefordert wurden nur alle  lauten Gefühlsäusserungen. Kinder, denen es zu laut war, die sich nach etwas Ruhe sehnten, nach Rückzugsmöglichkeiten, die sich allein mit einem Bilderbuch in einer ruhigen Ecke beschäftigen wollten, galten als merkwürdig oder sogar gestört.

Rücksichtnahme gab es nur auf alle Lauten, alle Extravertierten – sowohl in Kinderläden als auch im Zusammenleben in  Kommunen. Empathie war genau so ein Fremdwort wie in den dunklen Jahrzehnten zuvor!

Ganz allmählich wuchs die Einsicht, dass das ungehemmte Ausleben aller Emotionen; dass um-sich-schlagen und zerstören nicht zielführend ist. Und ebenso wenig das Ausleben jeder erotischen Anziehung, wenn man anderen Menschen damit sehr weh tut.

Irgendwann kam die Erkenntnis:

Gefühle zulassen heisst nicht, sie auch auszuleben!

 

Radioaktiver Müll
Lass deine Gefühle nicht zu Sondermüll werden

 

 

Gefühle zulassen

Gefühle zulassen heisst, sich ihrer bewusst zu werden, sie zu fühlen!

Sie wahrzunehmen, wie eine äussere Sinneserscheinung.

Schaue deine Gefühle an! Es hilft, sich die Gefühle wie Wesen vorzustellen; gib ihnen ein Gesicht!

Was siehst du? Ist es etwas Schönes? Ist es wert, festgehalten zu werden? Dann drücke das auch gern durch eine entsprechende Handlung aus, beispielsweise durch Lächeln. Geniesse dieses angenehme Gefühl.

Vielleicht siehst du gerade eine nicht so starke, eher nebenbei aufwallende Emotion? Lass sie aufwallen und wieder gehen.

Oder spürst du gerade eine heftige Wut? Die möchte beachtet werden! Schenke ihr die gebührende Aufmerksamkeit. Sie hat ein Recht, da zu sein – dasselbe recht wie Freude!

Setze dich mit dieser Wut auseinander. Frage sie, so wie du einen guten Bekannten fragen würdest, warum sie da ist. Höre ihr zu. Und danach sage ihr freundlich „Tschüss“. Und lass sie gehen. Wenn sie nicht sofort geht, beachte sie nicht weiter, ohne sie zu verscheuchen und dich vor ihr zu verstecken. Das mag die Wut nicht, und machst du das zu oft, verwandelt sie sich hinter deinem Rücken in Angst!

Vor allem Kinder sollen nie, wirklich nie davon abgehalten werden, ihren Gefühlen auch körperlich Ausdruck zu verleihen, etwa durch Lachen und Weinen; Schreien und auf den Boden trampeln. Älteren Kindern und Jugendlichen kann man einen Boxsack aufhängen. Denn Wut, Zorn und Ärger müssen raus aus dem Körper! Sonst werden sie stärker und verwandeln sich schliesslich in Angst. Viele Erwachsene leiden an Angstzuständen, denen verdrängte, eingekapselte Wut zugrunde liegt.

Aber auch Liebe und Freude wollen ausgedrückt werden! Zum Glück gelten Lachen und zärtliche Umarmungen schon lange nicht mehr anstössig. Viele Kinder der Kriegsenkelgeneration sind ohne jede Zärtlichkeit aufgewachsen, durften ihre Liebe nicht zeigen. Hier liegt ein wesentlicher Grund für das ungeheuer grosse latente Aggressionspotential vieler Erwachsener dieser Generation.

Du spürst Angst? Auch sie möchte beachtet werden, unbedingt! Laufe nicht weg vor ihr, sondern sieh sie an, genau wie alle anderen Empfindungen!

Frag die Angst, was sie von dir möchte. Wenn du ihr zugehört hast, wird sie wieder gehen, zumindest sich ein Stück von dir entfernen.

Angst ist vielleicht noch aufdringlicher als Wut, wenn sie nicht beachtet wird. Du kannst versuchen, dich vor ihr zu verstecken, aber hinter deinem Rücken wird sie immer grösser. Und zu ihrer Verstärkung holt sie sich all die anderen von dir vernachlässigten Gefühle dazu; all den Ärger, die Wut, die Scham verbünden sich mit der Angst. Alle Gefühle wollen gefühlt werden!

Ungefühlte Angst und Furcht verwandelt sich im Laufe der Zeit in Wut.

Fertig ist der Teufelskreis, der zu Panikattacken, unkontrollierter Zerstörungswut oder Depressionen führt.

Am Ende steht Gefühlskälte und der völlige Verlust der Empathie!

Nur wer seine eigenen Gefühle annimmt, ihre Berechtigung akzeptiert, kann auch die Gefühle des Nächsten akzeptieren. Das heisst, dass das Fühlen und Zulassen seiner Gefühle nicht nur der eigenen seelischen Gesundheit dient, sondern ein wesentlicher Schritt zur Heilung der Gesellschaft ist!

 

 

Hochsensible nehmen Gefühle von Anderen wahr

 

Gefühle sind wie Seifenblasen – sie spiegeln Schönes und Hässliches

 

Gefühle fühlen und zulassen ist für viele Hochsensible eine riesige Herausforderung. Als ob es nicht schwer genug wäre, die oft komplizierten eigenen Emotionen alle anzunehmen, nehmen wir auch die Gefühle der Anderen wahr.

Schlimmer noch: Oft sogar die ungefühlten Gefühle der Anderen, die unter der Oberfläche lauern. Und auch diejenigen Gefühle, die oft wie Gespenster noch lange Zeit an Orten fühlbar sind, deren Urheber schon längst ganz woanders ist.

Je stärker das Mit-fühlen ausgeprägt ist, desto schwerer ist es, den Ursprung eines Gefühls zu unterscheiden: Kommt das aus mir, ist das mein ureigenes Gefühl, diese merkwürdige Beklemmung, die mich unterwegs ganz plötzlich überfällt? Vielleicht hat diese Wut, jene Beklemmung mir nichts zu sagen, weil ich wieder mal das Gefühl von Mitmenschen spüre?

Das ist ganz egal! Denn dadurch, dass ich diese Beklemmung oder die Angst oder die Wut fühle, ist sie zu meinem eigenen Gefühl geworden.

Und will gefühlt werden, ganz gleich warum oder woher das kommt und seinen Ursprung hat.

Nur was ich bewusst zur Kenntnis nehme, kann ich auch wieder loslassen. Nur dann kann ich es in Frieden und mit Gleichmut gehen lassen. Oder noch ein bischen bleiben  lassen.

Hochsensible Menschen nehmen nicht nur häufig die Gefühle in ihrer Umgebung als die eigenen wahr, sondern verarbeiten diese auch länger und intensiver.

Deshalb ist es für Hochsensible geradezu lebensnotwendig, ihr Gefühlsleben aufzuräumen und zu sortieren.

Die Gefühle  so wie sie kommen anzunehmen, in Ruhe anzuschauen, um nur das im Gedächtnis zu behalten, was wichtig ist.

(Siehe dazu auch:  Wie wirken Traumata auf Hochsensible  und   Kämpfst du noch oder liebst du schon

 

*Du benötigst Hilfe beim Sortieren deines Gefühlschaos? Ich bin dir gerne behilflich! Schau dir mein Angebot an oder buche gleich ein Schnuppergespräch.

 

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Jutta Administrator
Mein Name ist Jutta Jorzik-Oels, als Berater und Coach bin ich spezialisiert auf Hochsensibilität. Ich helfe hochsensiblen Menschen in Krisensituationen.

4 Gedanken zu „Fühlst du deine Gefühle?

  1. Wie alle deine Texte ist auch dieser wieder absolut lesenswert. Werde ihn weiter empfehlen. Danke für die Gedankenanstöße. Sie sind mir zwar nicht neu – aber immer wieder einen kurzen „Check“ wert. 🙂 🙂 🙂

  2. Liebe Jutta
    Wieder einmal riesig toll geschrieben! AHA Erlebnisse und Staunen, Gefühlsunterdrückung führt zu Emphatielosigkeit, Gefühle die nicht beachtet und angeschaut werden wandeln sich um in den noch grösseren Gefühlsbruder wie Depressionen, Panikzustände, Angstpsychosen….
    Diese Erkenntnis hilft mir sehr, auch deine Reflektion zum Satz Positiv denken. Nun verstehe ich meine enorme Wut auf diesen Satz, den ich nun schon über 30 Jahren zu hören bekomme. Ich hätte mir als Kind von meiner Mutter gewünscht dass sie meine Erlebnisse die mich belasteten und die ich ihr anvertraute, mit mir zusammen angeschaut hätte, reflektieren, auseinandernehmen, den Gefühlen einen Namen geben und auch einen Spiegel aufzeigen und erklären wie manches auf andere wirkt und und umgekehrt und was mögliche Gründe für gewisses Verhalten sein könnten, also Beweggründe. Dies alles hat meine Mutter mit dem einzigen Satz aber zunichte gemacht um sich nicht detailierter mit meinen Situationen auseinandersetzen zu müssen: denk einfach positiv, morgen sieht die Welt wieder anders aus, man wird nur stärker.
    Nach über 30 jahren emotional nicht beachtet werden von meiner Mutter, habe ich eine riiiiesen Wut auf sie entwickelt und diesen Satz mit positiv denken würde ich ihr am liebsten um die eigenen Ohren schlagen. Ich bin gerade dabei eine Lösung und eine Verarbeitungsform dafür zu suchen und anzugehen….

    1. Liebe Tanja,
      herzlichen Dank für Deinen Erfahrungsbericht!Ein Tipp für den Umgang mit der Wut auf die Mutter: Auch Deine Mutter ist oder War ja ein Opfer des gesellschaftlichen Systems, in dem sie aufwuchs. Das war ihre Strategie, zurechtzukommen. Wenn Du Dir das klarmachst, kannst Du vielleicht Deiner Mutter, die bestimmt nur das Beste für Dich wollte, verzeihen; und Deine Wut umleiten auf die Kräfte, die z.B. das Schulsystem gestaltet haben, durch das Deine Mutter durch musste.

      Herzbewegte Grüsse, Jutta

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