BeziehungNeurodiversitätSpiritualität

Der Hochsensible und der Narziss

Blick in den Spiegel

 

Hochsensibilität und Paarbeziehung Teil 2

Hier soll vor allem  die Beziehung zwischen Hochsensiblen und Narzissten betrachtet werden; nicht nur, weil einerseits Narzissmus als krankhafte Störung mehr und mehr zunimmt; ja, fast schon zur Norm zu werden scheint; sondern auch, weil kaum eine andere Beziehung so zerstörerisch für Hochsensible ist wie die zu einem grandiosen Narzissten.

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WARUM

suchen HSM sich Partner aus, die eine solche Last mitschleppen? Wobei sie ja unter den Problemen, die die Störung des Partners mit sich bringt, viel mehr leiden als Normalsensible? Ist das nicht geradezu makaber?

 

Wonach sehnen Menschen sich in einer Paarbeziehung, warum gehen sie diese ein?

Sicher, jeder (oder fast jeder Mensch sehnt sich nach körperlicher Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität – aber ist das ein ausreichender Grund, eine verbindliche Beziehung einzugehen? Eine feste Beziehung, in der man das Leben miteinander teilt? Zusammen wohnt?  Für viele Menschen ist es das nicht. Aber HSM verbinden sich grundsätzlich tiefer, das gilt für alle Beziehungen. Vor allem aber sehnen sich die meisten Menschen, keineswegs nut Hochsensible, nach einem Gefährten, mit dem sie ihr Innerstes teilen können. Mit dem gemeinsam sie die wichtigen Dinge im Leben teilen können. Kurz: Sie sehnen sich nach NÄHE. Nach seelischer, keineswegs nur körperlicher Intimität.

Und diese Nähe kann man nur in einer echten Beziehung erleben. („Echte Beziehung“ verstehe ich in diesem Zusammenhang als Gegensatz zu einer flüchtigen Begegnung, die einem ja körperliche Nähe schenken kann.)

 

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WARUM gibt es so viele Beziehungen zwischen HSM und NPSlern – Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

 

Vor einigen Wochen habe ich zufällig einen Vortrag von einem nicht ganz unbekannten Paartherapeuten gehört, in welchem er das Reonanzgesetz anführte, nach dem man im Leben nur dem begegnet, was in einem selbst ist. Damit begründete er, dass niemand, NIEMAND!  eine Beziehung mit einem Npsler, Autisten, Borderliner usw. eingehe, der nicht selbst diese Störung in sich trage: „Nichts, was nicht in dir ist, kommt dir entgegen.“  Ja,  es ist absolut hilfreich, sich dieses Gesetz vor Augen zu führen, das sogar inzwischen naturwissenschaftlich bestätigt wurde: Durch die Spiegelneuronen.  Jeder hat sicher schon erfahren: Wenn ich die Menschen anlächel, lächeln sie zurück. Das ist das Resonanzgestez. – Das aber in der Weise auf die Partnersuche anzuwenden, ist eine grobe, nicht zulässige Verallgemeinerung.

 

Denn ein Narzisst braucht einen Partner, der seinen Narzissmus bedient. Der den Narzissmus des anderen füttert und nährt. Dafür scheinen sich HSM besser zu eigenen als Normalsensible, doch warum?

 

Narzissten suchen sich ihre Partner sehr gezielt aus. Sie haben nämlich die Fähigkeit, genau wahrzunehmen, welche Eigenschaften, Gefühle und Energien ihr Gegenüber hat_ das ist Empathie im eigentlichen Sinn; mit Mit-Empfinden hat das nichts zu tun. Sie erkennen die Tiefe, die Sehnsucht, die Fähigkeit zu echtem Mitempfinden im anderen. Und erkennen (vermutlich unbewusst): das ist ein passender Partner. Fangen an, ihn zu umwerben…. Ganz typisch ist es, dass Partner von Narzissten berichten, dass sie niemals zuvor so glücklich waren, niemals zuvor sich so geliebt fühlten, niemals zuvor so auf Händen getragen wurden wie in der Beziehung zum NPSler die ersten 2,3 Monate. Sei es, dass der Narzisst sich so lange spiegeln kann und sich selbst im anderen verehrt, oder dass er sich erst selbst ganz sicher fühlen will in der Beziehung – aber dann zeigt er sein narzisstisches Gesicht. Fängt an, zu manipulieren. Zu intrigieren. Langsam aber sicher den Partner zu isolieren von Familie und Freunden.

ABER: – Der Narzisst macht das nicht, weil er ein böser Mensch ist! (Vermutlich macht er das meiste  sogar unbewusst.)Seine Handlungen sind böse, aber er ist kein schlechter Mensch.

 

Genau das ist der Punkt

warum ein Hochsensibler einerseits als Partner gesucht wird vom Narzissten; andererseits sich nur sehr schwer aus einer solchen Beziehung befreien kann: Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung entsteht, wenn einerseits eine genetische Disposition dafür vorliegt; andererseits der Kinderseele schwere Verletzungen zugefügt worden sind und der betroffene Mensch auch in der Adoleszenz keine zuverlässigen Beziehungen zu Erwachsenen aufbauen kann. Ganz tief in jedem Narzissten steckt also eine kleine, zarte, schwerst verletzte Kinderseele. Und diese nimmt der Hochsensible wahr; so sicher, wie der Narzisst im Hochsensiblen wiederum diese Fähigkeit erkennt! – Und viele HSM glauben, durch ihre Liebe heilen zu können. Was leider bei NPSlern und anderen oben erwähnten Störungen und Krankheiten ein tragischer Irrtum ist.

Andere Gründe kommen hinzu: HSM gehen grundsätzlich sehr tiefe Beziehungen ein. Sie sind hartnäckig und geben nicht so schnell auf. Hinzu kommt bei manchen der typische Selbstzweifel, das Sich-Selbst-in-Frage-stellen: Ein Narzisst ist genial darin, den anderen als gestört darzustellen, sobald er sich von ihm durchschaut fühlt. Nicht er ist derjenige, der ein massives Problem hat, sondern der Partner ist gestört oder psychisch krank, hat Wahnvorstellungen, bildet sich Sachen ein. Und der Hochsensible denkt typischerweise erst mal darüber nach, ob der andere vielleicht recht hat. Dazu kommt ein weiterer Fakt: Die allermeisten HSM haben ein untrügliches Gespür dafür, ob jemand ehrlich ist.  Was leider nicht dasselbe ist wie die Wahrheit erkennen! Wenn also der Narzisst nicht bewusst lügt oder intrigiert, wirkt er ehrlich und unschuldig.

 

Das ist vermutlich auch der Grund, dass Hochsensible Menschen als Partner von „Psychopathen“ und Soziopathen wohl kaum anzutreffen sind – denn denen ist es völlig gleichgültig, wie sie auf andere wirken, sie lügen und täuschen bewusst., ein Hochsensibler erkennt meist sofort deren Kälte und Skrupellosigkeit.

 

 

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Trotzdem kommt irgendwann der Punkt, zumindest in einer Beziehung mit einem malignen Narzissten (die am schwersten ausgeprägte Form dieser Störung), dass der HS Partner erkennt, dass er sich trennen muss.

Und stellt dann fest, dass es fast unmöglich scheint. Immer wieder gerät er zurück in den Bann, in die „Fänge“ des NPSlers. Dieser Prozess kann sich über Jahre hinziehen. Nach erfolgter Trennung schliesslich bleiben bei dem HSM solche Wunden zurück, dass er im schlimmsten Fall eine PTSS (auch PTBS, posttraumatische Stress Symptomatik) entwickelt und therapeutische Hilfe  braucht.

 

Der Grund dafür ist energetischer Natur. Man kann diese Dinge nicht verstehen, ohne den Menschen als physisches UND geistig-energetisches Wesen zu verstehen.

 

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Die Vorstellung der Chakren, der 7 Hauptenergiezentren in unserem Körper, ist dabei extrem hilfreich. Jedes dieser Chakren hat seine Aufgaben, Verbindungen zu Organen, seelischen Eigenschaften etc. Es sind, wie gesagt, ENERGIE -Zentren – das heisst, sie sind nicht statisch, sondern sie sind ständig in Bewegung. – Und ich vermute, dass die Chakren von HSM sich anders bewegen als die von Normalsensiblen – später mal mehr dazu.

 

Achtung, wichtige Anmerkung!!! – Vielleicht müssen einige von euch erst mal schlucken beim lesen des nachfolgenden Abschnitts. Deshalb mein Hinweis: Es gibt Menschen, die diese Dinge so deutlich wahrnehmen, wie jeder andere wahrnimmt, ob es regnet oder die Sonne scheint.

 

– Für die Betrachtung: Paarbeziehungen – ist vor allem das Nabelchakra von Bedeutung; auch SolarplexusChakra oder Manipurachakra genannt. Es liegt in der Mitte des Körpers und ist von der Farbe gelb. Diort ist das SONNENZENTRUM unseres Körpers. – Ja, Beziehungsgeflechte ( was für ein ungemein passendes Wort!) werden NICHT vom darüberliegenden, dem  grüne,n Herzchakra geregelt; obwohl dieses zuständig ist für Liebe, Liebesfähigkeit. Aber durch unser Nabelchakra verbinden (auch wieder so ein passendes Wort!) wir uns mit anderen Menschen. Vom Nabelchakra gehen Energiebänder aus zu den Nabelchakren anderer menschen, es entsteht eine Ver-Bindung. Mit diesen „Energiebändern“ kann man sich liebevoll „umschlingen“, aber kann diese auch wieder lösen.

 

Aber es gibt Menschen, dazu gehören auch mindestens maligne oder grandiose NPSler, die haben am Ende dieser „Bänder“ Widerhaken, mit denen sie sich im Nabelchakra ihres Partners verhaften.Versucht der sich zu lösen, reissen diese Widerhaken immer tiefere Wunden in den energetischen Körper, der zutiefst verbunden ist mit den Lebenskräften. So ist es verständlich, warum die Trennung so so ungemein schwer fällt; und es danach in aller Regel noch mehr Zeit und Energie kostet, an (Energie-)Leib und Seele wieder zu gesunden.

siehe auch:Zutaten für eine Beziehung

Kommunikation und Macht

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